BWA-Experten leisten Beitrag zur Erforschung der deutsch-ungarischen Beziehungen

Berlin,

In einer Verlagssonderveröffentlichung der Tagespost vom 8. Januar 2026 analysieren der Generalbevollmächtigte für Außenbeziehungen des BWA, Urs Unkauf, und der Diplomatieforscher Enrico Seewald unter dem Titel „Vom Lechfeld zum Mauerfall“ die über tausendjährige Geschichte der deutsch-ungarischen Beziehungen. Die Publikation erschien als Kooperation der Tagespost mit dem Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium (MCC) unter Leitung von Institutsdirektor Bence Bauer.

Im Mittelpunkt steht die historische Tiefe der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen beider Länder sowie die besondere Rolle Ungarns bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989 und der damit verbundenen Rolle für die deutsche Wiedervereinigung.

Der Beitrag zeigt, wie historisches Verständnis zur Orientierung in aktuellen politischen und wirtschaftlichen Partnerschaften beitragen kann und unterstreicht die Bedeutung eines differenzierten europäischen Geschichtsbewusstseins. Er soll den Auftakt zu einem umfangreicheren Werk über die Geschichte der amtlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn bilden.

Der BWA begrüßt diese Publikation als wertvollen Impuls für den europäischen Dialog und die Pflege bilateraler Beziehungen.

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