Michael Schumann im Austausch mit Usbekistans Minister Kongratbay Sharipov

BWA sieht großes Potenzial für die deutsch-usbekische Zusammenarbeit bei Fachkräftegewinnung, Bildung und wirtschaftlicher Kooperation.

Berlin,

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Michael Schumann, Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), hatte in der vergangenen Woche Gelegenheit zu einem konstruktiven Austausch mit Kongratbay Sharipov, dem Minister für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation der Republik Usbekistan.

Das Gespräch unterstrich die wachsende Bedeutung Usbekistans als Partner Deutschlands in den Bereichen Bildung, Qualifizierung, Innovation und Fachkräftegewinnung. Gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftebedarfs in Deutschland gewinnt die Zusammenarbeit mit jungen, dynamischen Partnerländern wie Usbekistan weiter an strategischer Relevanz.

Der Austausch knüpfte zugleich an die Fachveranstaltungen des BWA im Frühjahr dieses Jahres an, in denen die Potenziale der deutsch-usbekischen Kooperation bereits intensiv beleuchtet wurden. Dabei wurde deutlich, dass Usbekistan nicht nur über eine junge und gut ausbildbare Bevölkerung verfügt, sondern auch großes Interesse daran hat, internationale Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspartnerschaften strukturiert und langfristig auszubauen.

Das Gespräch mit Minister Kongratbay Sharipov hat noch einmal bestätigt, welches Potenzial Usbekistan für die Zusammenarbeit mit Deutschland besitzt. Entscheidend ist, dass aus guten Beziehungen konkrete, verlässliche Strukturen entstehen - zum Nutzen deutscher Unternehmen ebenso wie der Menschen, die in Deutschland eine berufliche Perspektive suchen“, erklärte Michael Schumann.

Besonders erfreulich ist aus Sicht des BWA, dass das Usbekistan-Projekt des BWA-Mitgliedsunternehmens Motiba GmbH bereits nach kurzer Zeit erste konkrete Ergebnisse zeigt. Zahlreiche Vermittlungen konnten erfolgreich umgesetzt werden, unter anderem im Transportbereich sowie in handwerklichen Berufen. Damit wird deutlich, dass internationale Fachkräftegewinnung gelingen kann, wenn Auswahl, sprachliche Vorbereitung, rechtliche Verfahren und betriebliche Integration sorgfältig ineinandergreifen.

Vor diesem Hintergrund weist der BWA erneut auf das gemeinsame Angebot mit der Motiba GmbH hin: Für Fachkräfte aus Usbekistan, die bis zum 31. Dezember dieses Jahres eingestellt werden, entfällt die Vermittlungsgebühr. Das Angebot richtet sich sowohl an BWA-Mitgliedsunternehmen als auch an Unternehmen aus dem erweiterten Netzwerk des Verbandes, insbesondere aus Industrie, Handwerk, Logistik und Transport.

Die Motiba GmbH begleitet den Prozess bereits im Herkunftsland - von der Auswahl geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten über sprachliche und kulturelle Vorbereitung bis hin zur Unterstützung bei den erforderlichen Verfahren und der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Ziel ist nicht kurzfristige Personalgewinnung, sondern der Aufbau einer langfristig tragfähigen und verantwortungsvollen Fachkräftepartnerschaft zwischen Deutschland und Usbekistan.

Interessierte Unternehmen können sich gerne an die Bundesgeschäftsstelle des BWA wenden.