Berlin,

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) empfing Herbert Saurugg, Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge, zu einem fachlichen Austausch in der BWA-Bundesgeschäftsstelle in Berlin.
An dem Gespräch nahmen seitens des BWA Andreas Hube, Bundesgeschäftsführer des BWA, sowie Mario Pestel, Leiter der BWA-Bundesfachkommission Sicherheit, teil. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Fragen der Krisenvorsorge und wirtschaftlichen Resilienz. Diskutiert wurden insbesondere die Risiken großflächiger Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfälle, die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten sowie die Aufrechterhaltung von Produktion und wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit in Ausnahmesituationen.
Herbert Saurugg zählt zu den profiliertesten Experten im deutschsprachigen Raum für Blackout- und Krisenvorsorge. Im Rahmen seiner Tätigkeit befasst er sich intensiv mit den Auswirkungen komplexer Systemabhängigkeiten, Fragen der Energie- und Versorgungssicherheit, Resilienzstrategien sowie Business Continuity Management. Als Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge begleitet er Kommunen, Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung ganzheitlicher Vorsorge- und Krisenmanagementkonzepte.

Der Austausch machte deutlich, dass wirtschaftliche Resilienz zunehmend zu einer strategischen Kernaufgabe für Unternehmen, Verbände und politische Entscheidungsträger wird. Gerade in einer hochvernetzten Volkswirtschaft sind stabile Energieversorgung, belastbare Infrastrukturen, resiliente Lieferketten und vorausschauende Notfallplanung entscheidende Voraussetzungen, um Produktion, Versorgung und wirtschaftliche Wertschöpfung auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen sicherzustellen.
Aus Sicht des BWA ist Krisenvorsorge nicht nur eine sicherheits- oder energiepolitische Fragestellung, sondern zugleich ein wesentliches Thema moderner Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft. Unternehmen benötigen verlässliche Rahmenbedingungen, praxisnahe Vorsorgestrategien sowie den kontinuierlichen Austausch mit Experten, um Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Handlungsfähigkeit in Krisensituationen nachhaltig zu stärken.
Der BWA dankt Herbert Saurugg für den offenen und wertvollen Dialog und freut sich darauf, den Austausch zu Fragen von Resilienz, Versorgungssicherheit und wirtschaftlicher Krisenvorsorge künftig weiter zu vertiefen.

